Gemeinde · Hochtaunuskreis · Hessen
Hebesätze in Schmitten im Taunus
9.383 Einwohner · Stand 30.06.2025
GewStGewerbesteuer
360%
±0
GrSt BGrundsteuer B
696%
+36 Punkte
GrSt AGrundsteuer A
660%
±0
- GewStRang 3 von 13 im Hochtaunuskreis, Median 380 %
- GrSt BRang 5 von 13 im Hochtaunuskreis, Median 792 %
- GrSt ARang 11 von 12 im Hochtaunuskreis, Median 356 %
amtlichQuelle: Regionaldatenbank Deutschland, RealsteuervergleichStand 30.06.2025 (Hebesätze 2025)Änderung gegenüber 31.12.2024Methodik
Schmitten im Taunus im Vergleich
Median der Hebesätze aller Gemeinden im Hochtaunuskreis, in Hessen und in Deutschland (10.754 Gemeinden), Stand 30.06.2025. Der Median ist der mittlere Wert: Die Hälfte der Gemeinden liegt darunter, die Hälfte darüber.
| Steuerart | Schmitten im Taunus | Median Hochtaunuskreis | Median Hessen | Median Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 360 % | 380 % | 400 % | 380 % |
| Grundsteuer B | 696 % | 792 % | 420 % | 395 % |
| Grundsteuer A | 660 % | 356 % | 378 % | 345 % |
Wo Schmitten im Taunus unter den 421 Gemeinden in Hessen liegt: Spanne vom niedrigsten zum höchsten Satz, Strich = Median, Punkt = Schmitten im Taunus.
GewerbesteuerRang 22 von 421 (1 = niedrigster Satz)
305 %Median 400 %550 %
Grundsteuer BRang 342 von 421 (1 = niedrigster Satz)
160 %Median 420 %1.327 %
Grundsteuer ARang 377 von 417 (1 = niedrigster Satz)
76 %Median 378 %1.260 %
Verlauf der Hebesätze in Schmitten im Taunus
Hebesätze zum jeweiligen Stichtag laut Realsteuervergleich der Statistischen Ämter: 31.12.2023, 31.12.2024 und, wo gemeldet, die Änderung im 1. Halbjahr 2025. Säulenhöhe proportional zum Wert.
Gewerbesteuerunverändert seit 31.12.2023
Grundsteuer B+36 Punkte seit 31.12.2023
Grundsteuer Aunverändert seit 31.12.2023
| Stichtag | Gewerbesteuer | Grundsteuer B | Grundsteuer A |
|---|---|---|---|
| 31.12.2023 | 360 % | 660 % | 660 % |
| 31.12.2024 | 360 % | 660 % | 660 % |
| 30.06.2025 | 360 % | 696 % | 660 % |
Gewerbesteuer in Schmitten im Taunus berechnen
Gewerbeertrag mal Steuermesszahl 3,5 % ergibt den Messbetrag, Messbetrag mal Hebesatz 360 % die Gewerbesteuer (§ 11 und § 16 GewStG). Einzelunternehmen und Personengesellschaften ziehen vorher den Freibetrag von 24.500 EUR ab und rechnen die Gewerbesteuer bis zum Vierfachen des Messbetrags auf die Einkommensteuer an (§ 35 EStG).
Ohne JavaScript gilt die Beispieltabelle unten. Hinzurechnungen und Kürzungen nach §§ 8, 9 GewStG bleiben außen vor; die Berechnung ersetzt keinen Bescheid und keine Steuerberatung.
Beispiele für Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Hebesatz 360 %)
| Gewinn | Messbetrag | Gewerbesteuer | Anrechnung ESt (max.) | Effektiv |
|---|---|---|---|---|
| 50.000 EUR | 892,50 EUR | 3.213,00 EUR | 3.213,00 EUR | 6,43 % |
| 100.000 EUR | 2.642,50 EUR | 9.513,00 EUR | 9.513,00 EUR | 9,51 % |
| 250.000 EUR | 7.892,50 EUR | 28.413,00 EUR | 28.413,00 EUR | 11,37 % |
| 1.000.000 EUR | 34.142,50 EUR | 122.913,00 EUR | 122.913,00 EUR | 12,29 % |
Beispiele für Kapitalgesellschaften (kein Freibetrag, keine Anrechnung)
| Gewinn | Messbetrag | Gewerbesteuer | Effektiv |
|---|---|---|---|
| 50.000 EUR | 1.750,00 EUR | 6.300,00 EUR | 12,6 % |
| 100.000 EUR | 3.500,00 EUR | 12.600,00 EUR | 12,6 % |
| 250.000 EUR | 8.750,00 EUR | 31.500,00 EUR | 12,6 % |
| 1.000.000 EUR | 35.000,00 EUR | 126.000,00 EUR | 12,6 % |
Grundsteuer in Schmitten im Taunus berechnen
Der Grundsteuermessbetrag steht im Bescheid des Finanzamts. Multipliziert mit dem Hebesatz ergibt er die Jahresgrundsteuer, die die Gemeinde erhebt (§ 25 GrStG). Grundsteuer B gilt für Grundstücke, Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe.
| Messbetrag | Hebesatz B | Grundsteuer B je Jahr | Grundsteuer A je Jahr |
|---|---|---|---|
| 40,00 EUR | 696 % | 278,40 EUR | 264,00 EUR |
| 80,00 EUR | 696 % | 556,80 EUR | 528,00 EUR |
| 150,00 EUR | 696 % | 1.044,00 EUR | 990,00 EUR |
| 300,00 EUR | 696 % | 2.088,00 EUR | 1.980,00 EUR |
Nachbargemeinden von Schmitten im Taunus
Die zwölf nächstgelegenen Gemeinden (Luftlinie zwischen den Gemeindemittelpunkten laut Gemeindeverzeichnis), auch über Kreis- und Landesgrenzen hinweg, sortiert nach Entfernung.
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Grundsteuer B |
|---|---|---|
| Schmitten im Taunus diese Seite | 360 % | 696 % |
| Neu-Anspach | 380 % | 1.050 % |
| Glashütten | 380 % | 853 % |
| Weilrod | 360 % | 380 % |
| WaldemsRheingau-Taunus-Kreis | 380 % | 400 % |
| Wehrheim | 388 % | 545 % |
| Usingen | 357 % | 655 % |
| Königstein im Taunus | 395 % | 1.290 % |
| Kronberg im Taunus | 357 % | 742 % |
| Oberursel (Taunus) | 410 % | 1.275 % |
| Bad Homburg v.d.Höhe | 395 % | 900 % |
| Bad CambergLandkreis Limburg-Weilburg | 400 % | 329 % |
| Grävenwiesbach | 380 % | 690 % |
Grundsteuer in Hessen: Flächen-Faktor-Verfahren
Hessen hat mit dem Hessischen Grundsteuergesetz (HGrStG) ein Flächen-Faktor-Verfahren eingeführt: Grundstücks- und Gebäudeflächen werden mit Äquivalenzzahlen bewertet, das Ergebnis wird mit einem Faktor multipliziert, der das Verhältnis des Bodenrichtwerts zum durchschnittlichen Bodenrichtwert der Gemeinde abbildet. Gute Lagen zahlen so etwas mehr, ohne dass der volle Bodenwert einfließt.
Mehr dazu im Ratgeber Die Grundsteuermodelle der Bundesländer.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein Hebesatz von 360 % bei der Gewerbesteuer in Schmitten im Taunus?
Der Hebesatz ist der Faktor, mit dem die Gemeinde den vom Finanzamt festgesetzten Steuermessbetrag multipliziert. Bei 360 % zahlt ein Betrieb das 3,6-fache seines Messbetrags. Beispiel: Ein Einzelunternehmen mit 100.000 EUR Gewinn hat nach Abzug des Freibetrags von 24.500 EUR einen Messbetrag von 2.642,50 EUR und zahlt in Schmitten im Taunus 9.513,00 EUR Gewerbesteuer im Jahr; davon werden bis zu 9.513,00 EUR auf die Einkommensteuer angerechnet.
Wer legt die Hebesätze in Schmitten im Taunus fest?
In Schmitten im Taunus beschließt der Gemeinderat die Hebesätze in der Haushaltssatzung oder einer eigenen Hebesatzsatzung (§ 16 GewStG, § 25 GrStG). Das Hebesatzrecht ist in Art. 106 Abs. 6 des Grundgesetzes garantiert. Für die Gewerbesteuer gilt bundesweit ein Mindesthebesatz von 200 %. Die Sätze können bis zum 30. Juni eines Jahres rückwirkend für das laufende Kalenderjahr geändert werden.
Warum hat sich mein Grundsteuerbescheid für Schmitten im Taunus 2025 geändert?
Seit dem 1. Januar 2025 gelten die neu ermittelten Grundsteuerwerte und Messbeträge der Grundsteuerreform. Fast alle Gemeinden haben deshalb ihren Hebesatz für die Grundsteuer B neu beschlossen; in Schmitten im Taunus ging der Hebesatz von 660 % auf 696 %. Ob Ihre Grundsteuer steigt oder sinkt, hängt vom neuen Messbetrag und vom Hebesatz zusammen ab: Auch bei sinkendem Hebesatz kann die Steuer steigen, wenn der Messbetrag deutlich höher ausfällt als früher. Details im Ratgeber Grundsteuerreform 2025.
Wie schneidet Schmitten im Taunus im Vergleich ab?
Gewerbesteuer: Rang 3 von 13 im Hochtaunuskreis (1 = niedrigster Satz), Median dort 380 %, in Hessen 400 %, bundesweit 380 %. Grundsteuer B: Rang 5 von 13 im Hochtaunuskreis (1 = niedrigster Satz), Median dort 792 %, in Hessen 420 %, bundesweit 395 %. Grundsteuer A: Rang 11 von 12 im Hochtaunuskreis (1 = niedrigster Satz), Median dort 356 %, in Hessen 378 %, bundesweit 345 %.
Quelle und Stand
- Hebesätze: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Statistik 71231 Realsteuervergleich: Hebesätze zum Stichtag 31.12.2023 und 31.12.2024 sowie die im 1. Halbjahr 2025 geänderten Hebesätze (Stichtag 30.06.2025); Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0.
- Einwohner: Statistisches Bundesamt (Destatis), Bevölkerung zum 30.06.2024. Koordinaten und PLZ: Gemeindeverzeichnis GV-ISys, Postleitzahl 61389, Fläche 35,51 km².
- Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06434009. Abruf der Daten am 13.09.2026.
- Verbindlich ist allein die Hebesatzsatzung der Gemeinde und der Steuerbescheid. Fehler gefunden? So melden Sie ihn.